Naster erhält die Zertifizierung UNI/PdR 125:2022: ein konkretes und strukturiertes Engagement für Geschlechtergleichstellung
Naster SRL Società Benefit hat die Zertifizierung nach der Norm UNI/PdR 125:2022 erhalten, dem italienischen nationalen Referenzrahmen für Managementsysteme zur Geschlechtergleichstellung in Organisationen. Diese Anerkennung ist nicht das Ergebnis einer formalen Verpflichtung, sondern einer bewussten Entscheidung — im Einklang mit der Identität eines Unternehmens, das die Rechtsform der Società Benefit gewählt hat: seinen Erfolg nicht nur wirtschaftlich zu messen, sondern auch anhand der Wirkung, die es auf Menschen und Gemeinschaft erzielt.
Die Zertifizierung wurde von Sustainy, einer von Accredia akkreditierten Stelle, ausgestellt, mit Erstausstellung am 8. Juni 2026 und Gültigkeit bis zum 7. Juni 2029. Der Anwendungsbereich umfasst die gesamte Unternehmenstätigkeit: von der Entwicklung und Produktion von Schutzfolienrollen aus Polyethylen über den Vertrieb von Klebebändern und Folien für die Industrieverpackung bis hin zur Produktion von Stoffpolsterungen für Sessel, Sofas und Schiffszubehör.
Sechs Verpflichtungsbereiche, ein aktives Managementsystem
Die Zertifizierung UNI/PdR 125:2022 zu erhalten bedeutet nicht, ein Kapitel abgeschlossen zu haben. Es bedeutet, eines methodisch eröffnet zu haben. Die Norm erfordert ein aktives Managementsystem mit zeitlich überwachten Leistungsindikatoren und regelmäßigen Überprüfungen — jährlich und alle drei Jahre. Naster hat diesen Weg um sechs von der Norm definierte Themenbereiche strukturiert.
Kultur und Strategie, um ein Arbeitsumfeld zu fördern, das auf Inklusion und der Überwindung aller Geschlechterstereotype — auch unbewusster — basiert. Governance, um die Vertretung des Minderheitsgeschlechts in Entscheidungsgremien zu gewährleisten
und Prozesse einzuführen, die Nicht-Inklusionsereignisse identifizieren und korrigieren können. Personalmanagement, um Gleichheit in jeder Phase des Arbeitslebenszyklus sicherzustellen: Auswahl, Einstellung, Karriereentwicklung, Arbeitszeit, Wohlfahrt und Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Wachstumschancen, um interne Karrierewege und deren Beschleunigung geschlechtsneutral zu gestalten. Vergütungsgerechtigkeit, durch einen Total-Reward-Ansatz, der auch nicht-monetäre Vergütungen einschließt. Schutz der Elternschaft und Work-Life-Balance, mit konkreten Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeitenden bei der Eltern- und Familienbetreuung.
Das Social-Rating „S" und das ESG-Engagement
Neben der Hauptzertifizierung hat Naster auch das Social-Rating „S" nach dem ESG-SDGs Rating:2022-Standard erhalten, ebenfalls ausgestellt von Sustainy (Zertifikat Nr. 0067.S/2026). Diese Anerkennung positioniert das Unternehmen innerhalb eines umfassenderen Nachhaltigkeitsweges, mit direktem Bezug auf Ziel 5 der UN-Agenda 2030: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen bis 2030.
Worte zählen: das Manifest der nicht feindseligen Kommunikation
Geschlechtergleichstellung wird nicht allein durch Richtlinien aufgebaut. Sie wird auch durch Sprache aufgebaut. Deshalb hat Naster das Manifest der nicht feindseligen und inklusiven Kommunikation unterzeichnet, gefördert von Parole O_Stili, das zehn Grundsätze für einen bewussteren und respektvolleren Umgang mit Worten enthält — online und offline.
Stereotype und Klischees vermeiden, eine klare und inklusive Sprache wählen, anerkennen, dass Worte verletzen oder stützen können: Das sind Grundsätze, die Naster nicht nur in
öffentlichen Erklärungen, sondern in der täglichen Kommunikation des Unternehmens — intern wie extern — anwenden möchte.
Ein offener Kanal für alle, die beitragen möchten
Geschlechtergleichstellung entsteht auch durch Zuhören. Deshalb stellt Naster einen eigenen Kanal für alle bereit, die Meldungen, Vorschläge oder Mitteilungen zu den Themen Inklusion, Chancengleichheit und Geschlechtergleichstellung einreichen möchten:
📩 paritadigenere@naster.it
Jede Mitteilung wird vertraulich, unparteiisch und in vollem Einklang mit den geltenden Vorschriften behandelt.
Dieser Weg stärkt den Willen von Naster, aktiv zu einem positiven Kulturwandel beizutragen: ein Unternehmen, in dem Leistungsprinzip, Respekt für Vielfalt und Chancengleichheit keine deklarierten Ziele sind, sondern konkrete und überprüfbare Elemente seines Organisationsmodells.